Wärmedämmung

Das größte Potential zur Einsparung von Heizenergie liegt im Bereich der thermischen Gebäudehülle. Sie beschreibt die Flächen der Gebäudeteile, die gegen die Außenluft bzw. gegen unbeheizte Räume steht. Dazu gehören neben den Außenwänden, der Bodenplatte bzw. der Kellerdecke und des Dachs bzw. der oberen Geschossdecke auch die Fenster und Türen eines Gebäudes.

Bei einer Sanierung, in deren Rahmen sowieso Fassadenarbeiten anstehen, sollte auf jeden Fall und unabhängig der Forderungen der EnergieEinsparVerordnung (EnEV) die zusätzliche Dämmung des Gebäudes betrachtet werden. Ein möglicher Fensteraustausch oder eine Wärmeschutzverglasung können dabei helfen, eine gleichmäßige Dämmung aller Bauteile der thermischen Gebäudehülle zu erreichen. Die zusätzlichen Kosten für den Dämmstoff fallen gegenüber den Arbeitskosten für die Anbringung der Dämmung wesentlich geringer aus. Eine Einbindung dieser Arbeiten in eine geplante Fassadensanierung ist daher vorteilhafter als eine nachträgliche separate Dämmung des Gebäudes. Hier werden die Arbeitskosten im Prinzip doppelt bezahlt!

Kennwert der Wärmeschutzgüte – Der Leitwert

Die Güte der Wärmeschutzeigenschaften eines Materials stellt der Wärmeleitwert – auch U-Wert genannt – dar. Er beschreibt wie viel Wärme über 1 m² Fläche bei einer Temperaturdifferenz von 1 K (entspricht 1°C) durch das Bauteil geleitet wird. Es gilt also: je niedriger der U-Wert, desto besser der Wärmeschutz. Heutige Dämmstoffe liegen in einem Bereich von 0,040 bis 0,030 W/(m²*K) und bieten damit eine gute Verbesserung bei den meisten Bestandsgebäuden.

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