Energiespartipp Dezember 2017

Fragen zum Klimaschutz beantworten und gewinnen:
Energieagentur Landkreis Lörrach verlost 122 nachhaltige Preise im Adventskalender

Energiesparen, Nachhaltigkeit, energetische Gebäudemodernisierung: Gutes Wissen tut Not, will man im Alltag klimafreundlich leben und dabei noch Kosten sparen. Wer täglich im Adventskalender der Energieagentur Landkreis Lörrach ein Türchen öffnet, kann seine Kenntnisse testen und einen von 122 attraktiven Preisen gewinnen. Der Hauptgewinn: einen Tag lang unterwegs mit Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller MdL.

Was bedeutet Urban Gardening, warum sind Coffee-to-go-Becher umweltschädlich? Wer berät mich neutral, wenn ich mein Haus sanieren will, und wie kann ich täglich Strom sparen? Was lässt sich aus alten Zementsäcken herstellen und wie viel Strom wurde im ersten Halbjahr 2017 aus erneuerbarer Energie erzeugt? Wer im Quizspiel die richtige von drei möglichen Antworten anklickt, kann fast täglich etwas gewinnen. Neben den Fragen verbergen sich viele Tipps zu Energiesparen und nachhaltiger Lebensweise hinter den Türen des Kalenders. Auch ein paar Spiele sind dabei. „Und falls es mit der richtigen Antwort nicht auf Anhieb klappen sollte, geht es nochmal von vorne los“, beruhigt Agenturleiter Jan Münster alle, die an ihrem Wissen zweifeln.

122 klimafreundliche Sachpreise im Gesamtwert von rund 3.500 Euro warten dieses Jahr auf Gewinner. Darunter sind in Deutschland produzierte LEDs, viele Bücher, ein Solar-Ladegerät, Upcycling-Produkte aus Sicherheitsgurten und Fahrradschläuchen, Brotboxen aus Biokunststoff und Dauer-Kaffeebecher aus Bambus, dekorative Sonnengläser, Streumittel aus ungewöhnlichem Rohstoff, hochwertiges Recycling-Druckpapier, Gutscheine für einen Heizungspumpentausch, Gratis-Mitgliedschaften bei einem klimafreundlichen Verkehrsclub, Zeitschriften-Abos und vieles mehr. Und alle, die bis zum 24.12. durchhalten, können mit etwas Glück Klimapolitik hautnah erleben: Der Gewinner oder die Gewinnerin begleitet unseren Umweltminister Franz Untersteller MdL einen Tag lang bei seinen Terminen.

Worauf warten Sie also noch? Klicken Sie am 1. Dezember los: Adventskalender. Bis einschließlich 31. Dezember 2017 bleiben alle Türen offen, Sie können also auch nachträglich teilnehmen. Aber: bitte nur einmal pro Tag … Und keine Angst: Sie müssen nicht „Einstein“ heißen, um die Fragen beantworten zu können.

Wer sofort mit dem Energiesparen beginnen will oder Fragen zu einem klimafreundlichen Alltag oder zur Haussanierung hat, wendet sich an die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach. Das fachkundige Team informiert auch über alle relevanten Fördermöglichkeiten. Die Erstberatung ist kostenlos.

Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH
Marktplatz 7
79539 Lörrach

Telefon: +49 (0)7621 161617-0
Fax: +49 (0)7621 161617-9
E-Mail: info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Energiespartipp November 2017

Lebensmittel: Regional und ohne Verpackung einkaufen
Die Tüte hütet den Laden

Sich klimafreundlich zu ernähren, erscheint vielen als rotes Tuch: ‚Dann soll ich kein Fleisch mehr essen‘, ist ihr Gedanke. Nachhaltiger Konsum meint jedoch in erster Linie, die Natur und ihre Ressourcen bei Einkauf und Ernährung nach Möglichkeit zu schonen. Der Kauf regionaler Produkte und weniger Verpackungsmüll tragen genauso dazu bei wie eine energieeffiziente Küche. Letztere spart obendrein Geld. Die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach hat einige nützliche Tipps für Sie zusammengestellt.

Aufmerksam einkaufen
Regional erzeugte Produkte sind das A und O beim klimafreundlichen Einkauf, dafür sorgen vor allem kurze Transportwege. Regionale Waren finden Sie auf dem Wochenmarkt, im Bioladen und in manchen Supermärkten. Das CO2-Klimakonto entlasten Sie auch, wenn Sie möglichst verpackungsarm einkaufen: Denken Sie daran, Einkaufskorb oder –tasche mitzunehmen. Für Spontankäufe gibt es kleine Falttaschen, die überall reinpassen. Findige Jungunternehmer haben wiederverwendbare Gemüsebeutel kreiert, die die Tütenflut am Obststand eindämmen. Und Brot und Brötchen schließlich kommen auch im (sauberen) Stoffbeutel sicher nach Hause.

Aufmerksam kochen
Der Spruch „Jedem Topf seinen passenden Deckel“ ist bares Geld wert, denn Topf und Pfanne mit Deckel verbrauchen beim Kochen zwei Drittel weniger Energie als ohne. Unser Tipp: Topfdeckel lassen sich auch nachkaufen. Und beim Erhitzen von Wasser verbraucht ein effizienter Wasserkocher nur rund die Hälfte des Stroms eines Elektroherds (Ausnahme: Induktionsherd).

Aufmerksam essen
Zu einer klimafreundlichen Ernährung gehört tatsächlich auch ein geringerer Fleischkonsum. Schlichte Fakten machen das verständlich: Jeder Deutsche aß laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 2015 rund 89 Kilogramm Fleisch und Fleischerzeugnisse. Ein Rind gibt jeden Tag 200 bis 500 Liter Methangas in die Atmosphäre ab – und Methan ist mehr als 20 Mal so klimawirksam wie CO2. Außerdem braucht das Tier viel Futter, Wasser und Weideplatz. Fazit: Wer weniger Fleisch isst, trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei. Das kann es wert sein – und vegetarische Gerichte sind nicht weniger lecker.

Nicht nur beim Essen, auch beim Thema „Wohnen“ lässt sich sehr viel Energie einsparen. „Lassen Sie sich neutral von uns beraten, wenn Ihr Haus in die Jahre gekommen ist“, empfiehlt Jan Münster, „meist bekommen Sie Fördergeld.“
Vereinbaren Sie einen kostenlosen Ersttermin unter: 07621/161617-0 oder info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Weiterführende Links

co2online:

Energiesparend kochen
Fleischkonsum und Klimawandel

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Verbrauch von Nahrungsmitteln je Kopf

Obst und Gemüse verpackungsarm einkaufen (Beispiele)

https://www.chicobag.de
• “https://naturtasche.de/:“https://naturtasche.de/
https://www.fregie.de/

WWF World Wildlife Fund

Studie „Klimawandel auf dem Teller“

Zahl des Monats

Energiespartipp - Zahl des Monats November 17

Nett und ohne Tüte: Beim Händler nebenan gibt’s Produkte aus der Region – und Sie kommen ohne überflüssige Verpackung aus. Das freut auch den Klimaschutz.

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Fast zwei Drittel der Getreideernte (61,5 Prozent) werden zu Tierfutter. Zur Produktion von einem Kilogramm Schweinefleisch benötigt ein Bauer beispielsweise rund drei Kilogramm pflanzliches Futter.
(Quelle: FNR; www.blitzrechner.de/fleisch)

Das Rind, das Methan, das Klima und der Mensch

Ein Rind gibt jeden Tag 200 bis 500 Liter Methangas in die Atmosphäre ab. Methan ist als Treibhausgas rund 21mal so wirksam wie CO2. Außerdem braucht das Tier Futter, Wasser und Weidefläche. Die Produktion eines Kilogramms Rindfleisch belastet das Klima vergleichsweise wie etwa 250 Kilometer mit dem Kleinwagen auf der Autobahn. Würde jeder Bundesbürger einmal wöchentlich auf Fleisch verzichten, könnte das jährlich rund neun Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen einsparen. Das entspricht umgerechnet 75 Milliarden PKW-Kilometern. (Quellen: tagessschau.de; WWF-Studie „Klimawandel auf dem Teller“)

CO2 Vergleichswerte Traktor / Elefant

Energiespartipp Oktober 2017

Wasserboiler richtig einstellen:
Behaglich Duschen mit wenig Strom
Wie sich bei der elektrischen Warmwasserbereitung leicht Energie sparen lässt

Wer sein Wasser mittels Elektroboiler oder Durchlauferhitzer erwärmt, kann ohne hohen Aufwand viel Strom sparen. Es kommt auf die richtige Boilergröße an, eine gute Isolierung und vor allem die zum Verbrauch passende Einstellung des Gerätes. Hygienische Anforderungen und Energiesparen widersprechen sich dabei nicht, wie die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH meldet.

Zentral oder dezentral – das ist die Grundsatzfrage für die Erwärmung von Wasser. Häufig wird warmes Wasser in einem zentralen Heizsystem aus Solarwärme, Fernwärme, Gas oder Öl erzeugt. Viele Haushalte sind jedoch auf die dezentrale Lösung mit einem elektrischen Durchlauferhitzer oder einem Elektroboiler angewiesen. Das muss nicht schlechter sein. Aber: Die Kilowattstunde Strom ist im Verhältnis teuer. Gerade deshalb können Verbraucherinnen und Verbraucher leicht Energie und Kosten sparen, wenn sie folgendes berücksichtigen:

  • Wählen Sie beim Neukauf nach Möglichkeit einen elektronischen Durchlauferhitzer. Er erwärmt nur die benötigte Wassermenge und die wird sofort verbraucht. Solche Geräte kommen auf einen Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent. Ein Boiler, der das Wasser speichert, hat demgegenüber höhere Wärmeverluste.
  • Achten Sie darauf, dass Boiler oder Durchlauferhitzer die richtige Größe haben. Die Menge an Wasser, die erwärmt wird, sollte nicht größer sein, als die tatsächlich benötigte.
  • Eine Wassertemperatur von 60 Grad Celsius genügt für Bad und Küche. Sie ist auch hoch genug, um Keime abzutöten.
  • Schalten Sie das Gerät ganz aus, wenn Sie länger abwesend sind. Wenn es eine Regelung besitzt, stellen Sie diese passend zu Ihrem Rhythmus ein.

„Wenn Sie Ihr Geld nicht durch den Abfluss entsorgen wollen, bekommen Sie bei uns gerne weitere Empfehlungen zum täglichen Wassersparen“, sagt Jan Münster, Leiter der Energieagentur. Er und sein Team informieren auch neutral zu dezentraler und zentraler Warmwasserversorgung, etwa durch einen Nahwärmeanschluss oder Solarthermie. Wer die Heizungsanlage austauschen oder sein Haus komplett energetisch modernisieren will, ist hier ebenfalls an der richtigen Adresse.

Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin.

Weiterführende Links

co2online:

Umweltministerium Baden-Württemberg

Zahl des Monats

Handwerker prüft Elektroboiler_KEA

Wer sein Duschwasser elektrisch erhitzt, kann dabei eine Menge Strom sparen. Worauf es neben richtiger Regelung ankommt, sagt die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH.

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In deutschen Haushalten geht durchschnittlich rund zwölfmal mehr Energie auf das Konto Warmwasser als auf das der Beleuchtung. Dennoch haben die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher eher energiesparende Lampen als das Strom- oder Wassersparen beim Duschen und Waschen im Blick.
(Quelle: co2online.de)

Energiespartipp September 2017

Jeden Tag eine kleine gute Tag
Klimaschutz für den Hausgebrauch
Durch sparsamen Einsatz von Energie kann jeder einzelne dazu beitragen, den Klimawandel zu begrenzen

Dass die Temperatur auf der Erde steigt, ist den meisten bewusst. Auch, dass der Energieverbrauch damit zu tun hat und die Treibhausgase, die dabei entstehen. Um das Wissen in die Tat umzusetzen, braucht dennoch mancher einen kleinen Schubs. „Kleine Änderungen haben manchmal große Wirkung“, ermutigt der Leiter der unabhängigen Energieagentur Landkreis Lörrach Unentschlossene, „und vieles ist nicht aufwändig.“ Einige Vorschläge hat die Energieagentur zusammengestellt.

Strom sparen: Wer beim Kochen die Restwärme der Herdplatte ausnutzt und dem Topf seinen Deckel lässt, spart Strom. Staunen Sie auch, wie Ihre Energierechnung schrumpft, wenn Sie alte Glühlampen durch LEDs ersetzen. Schalten Sie bei Nichtgebrauch alle Elektrogeräte wie Fernseher, Kaffeeautomat oder Rechner ganz ab: Kein Lämpchen leuchtet mehr, Stand-by ist aus. Ein zuverlässiger Helfer dafür sind abschaltbare Steckdosenleisten. Beim Neukauf von Geräten orientieren Sie sich am EU-Energieeffizienzlabel und wählen stets Klasse A, wenn vorhanden mit +. Noch ein Blick in den Keller: Wie alt ist Ihre Heizungspumpe? Läuft sie ungeregelt und permanent? Dann lassen Sie sie austauschen!

Wärme sparen: Lüften Sie gerne „auf Kipp“? Viel effektiver und wärmesparender ist mehrmaliges kurzes Stoßlüften mit Durchzug. Das Thermostatventil sollten Sie dabei herunterdrehen. Wenn Sie Rollläden oder Fensterläden besitzen, schließen Sie diese nachts. Das hält die Wärme besser innen. Probieren Sie auch mal, die Raumtemperatur um ein Grad zu senken. Das spüren Sie kaum, der Verbrauch sinkt aber um sechs Prozent. Vorschlag: Duschen Sie anstatt zu baden oder verkürzen Sie Ihre Duschzeit – auch das spart Energie. Und schauen Sie bei Gelegenheit mal auf das Baujahr Ihrer Heizungsanlage. Nach rund 15 Jahren empfiehlt sich alleine aus Effizienzgründen ein Austausch.

Benzin sparen: Umweltfreundlich unterwegs zu sein heißt für viele, aufs Rad zu steigen oder zu laufen. Das sind gesunde Alternativen. Der öffentliche Nahverkehr, Zugfahrten oder eine Fahrgemeinschaft zählen jedoch auch dazu. Es lohnt sich ferner darüber nachzudenken, ob Carsharing ein eigenes und wenig benutztes Fahrzeug ersetzen kann. Wer das Auto täglich braucht, sollte sich beim Neukauf vorausschauend nach dem umweltfreundlichsten Modell erkundigen. Für Elektroautos gibt es Zuschüsse vom Bund.

Auch beim Thema energetische Sanierung sind die Fachleute der Energieagentur Landkreis Lörrach die beste Anlaufstelle. Hier bekommen Sie neutralen, unabhängigen Rat zu allen Themen rund ums Energiesparen – auch zu den passenden Fördermitteln. Die Erstberatung ist kostenlos. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

Weiterführende Links

Zahl des Monats

KEA-frau am Heizungsregler

Wenn Sie die Raumtemperatur um ein Grad senken, sparen Sie rund sechs Prozent Energie.

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Rund 27 Prozent des privaten Stromverbrauchs gehen aufs gemeinsame Konto von Informationstechnik, Fernsehen und Audio-Geräten. Mit 17 Prozent folgen Kühl- und Gefriergeräte. Waschen und Kochen verbrauchen zusammen 13 Prozent. (Quelle: co2online.de)

Energiespartipp August 2017

Pfiffige Ideen und gute Angebote: CO2-arm und bequem fast überall mobil

„Jedem Deutschen sein Auto“ war gestern. Heute setzen viele auf Car-Sharing, Bahn, (E-)Bike oder Bus. Wie bequem und auch wie günstig eine CO2-arme Fortbewegung sein kann, zeigt die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH anhand alltagstauglicher Beispiele.

Das eigene Auto erscheint immer noch vielen Menschen als komfortabelstes Fortbewegungsmittel. Ist es das wirklich? Immer längere Staus, immer höhere Feinstaubbelastungen und nervige Parkplatzsucherei sprechen oft dagegen. Der klimaschädliche CO2-Ausstoß kommt hinzu.

„Es ist erstaunlich einfach und angenehm, sich umweltfreundlich fortzubewegen“, sagt Jan Münster, der Leiter der Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH. Die Städte werden immer radfreundlicher, für Bahn und Bus gibt es günstige Tickets und das Car-Sharing-Netz wird immer dichter. Münster selbst fährt am liebsten mit dem Elektroauto ins Büro. Für mobile Klimaschützer hat er folgende Tipps auf Lager:

Fahrräder, E-Bikes oder Füße sind der Favorit für kurze und mittlere Strecken, Frischluft- und Bewegungsfans sowie überzeugte Radler. Pluspunkte sind der Null-CO2-Ausstoß, der sportliche Aspekt, die Flexibilität und geringe Kosten. Die Nachteile: Für Fernfahrten und allzu schlechtes Wetter eher ungeeignet; je nach Gelände und Wetter schweißtreibend. Tipps: Ein regelmäßig gewartetes Rad rollt besser. In vielen Städten gibt es Verleihsysteme. Fahrradlobbyisten: Allgemeiner Deutscher Fahrradclub

Öffentlichen Nahverkehr mögen Pendler, Einkäufer, Jung und Alt. Pluspunkte sind ein verhältnismäßig geringer CO2-Ausstoß, das Teilen eines Fahrzeugs durch viele Menschen, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Oft gibt es kostengünstige Jobtickets und eine Kombi mit Car-Sharing. Die Nachteile: Schlechtere Verbindungen auf dem Land sowie abends und nachts; starre Fahrpläne. Tipp: In vielen Verkehrsverbünden dürfen Fahrräder in die Bahn. Klimafreundlich mobil: Verkehrsclub Deutschland

Bahn und Fernbus rollen für alle, die beim Fahren gerne dösen, lesen oder surfen und die Busfahren vertragen. Ein vergleichsweise geringer CO2-Ausstoß, das entspannte Ankommen, sinnvoll genutzte Zeit und die teilweise sehr günstigen Angebote gehen aufs Plus-Konto. Als nachteilig empfindet mancher die Gepäckschlepperei. Tipps: Trip mit Car-Sharing kombinieren, Gepäck vorher aufgeben, Nachtzug nehmen für lange Strecken. Fahrgastrechte im Fern- und Nahverkehr: Pro Bahn

Elektroauto, Car-Sharing und die Mitfahrgelegenheit (MFG) sind perfekt für Kommunikative, Umweltschützer, Autoliebhaber und kühle Rechner. Als Pluspunkte zählen ein verminderter CO2-Ausstoß oder der Ersatz von fossilem Brennstoff. Der Verkehrslärm und die Wartungskosten sinken, MFG schaffen Platz auf unseren viel genutzten Straßen. Die Nachteile: Nicht vor der Haustür (Car-Sharing, MFG); hohe Anschaffungskosten und eine derzeit noch geringe Reichweite (E-Auto). Tipp: Der Umweltbonus des BAFA für den Kauf eines Elektrofahrzeugs.

Egal, welches Fahrzeug Sie nehmen: Wenn Sie Tipps für einen klimafreundlichen Alltag suchen, führt Ihr Weg zur Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH. Deren Fachleute informieren Sie über eine mögliche energetische Modernisierung Ihres Zuhauses und unterstützen Sie beim Energiesparen. Vereinbaren Sie einen Termin: Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH, Marktplatz 7, 79539 Lörrach, 07621/161617-0, info@energieagentur-loerrach-landkreis.de

Energiespartipp Juli 2017

Energieverlusten auf der Spur: Nützliche Checks weisen den Weg

Solarwärme-Check, Heizcheck, Basis-Check, EnergieCheck-App: Wofür sind sie gut und wem können sie nützen? Einige sind kostenfrei, andere nicht. Manche lassen sich online erledigen, für andere kommt ein Berater ins Haus. Eine Auswahl der zahlreichen Hilfestellungen hat die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH für Sie zusammengestellt.

„Es gibt eine ganze Reihe nützlicher, neutraler Checks zum Thema energetische Sanierung und Energiesparen“, sagt Agenturleiter Jan Münster, „ihre Aussagekraft reicht von einfachen Alltagstipps bis hin zu belastbaren technischen Analysen und konkreten Handlungsvorschlägen“. Für jeden ist das Passende dabei, es lohnt sich, die Angebote zu nutzen. Hier eine Auswahl:

co2online

Online-Heizcheck
Hier erfahren Sie innerhalb weniger Minuten, ob der Heizenergieverbrauch Ihres Gebäudes angemessen ist und ob Ihre Heizkosten niedrig oder hoch sind.

Online-Pumpencheck
Veraltete, ungeregelte Heizungspumpen laufen Tag und Nacht, im Sommer wie im Winter und schlucken unnötig Strom. Ob sich ein Austausch lohnt, sagt der Pumpencheck. Aktuell schießt die Bundesregierung 30 Prozent der im Falle eines Pumpentauschs anfallenden Kosten zu.

Online-Wärmecheck
Bei einem hydraulischen Abgleich werden alle Komponenten der Heizungsanlage richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt. Ob sich die Optimierung lohnt und wie viel Energie das einspart, sagt der Wärmecheck. Für den hydraulischen Abgleich selbst gibt es Fördergeld vom Bund.

App „EnergieCheck“
Die App erleichtert das Sparen von Heizenergie, Strom und Wasser: einfach Zählerstände sammeln und auswerten lassen. So bekommt man bequem einen Überblick über den eigenen Energieverbrauch. Mit der App lassen sich mehrere Zähler sowie verschiedene Haushalte, Photovoltaikanlagen und Fahrzeuge verwalten.

Energieberatung der Verbraucherzentrale (vor Ort)

Basis-Check
Für private Mieter, Hausbesitzer und Vermieter. Überprüfung des Strom- und Wärmeverbrauchs; Empfehlung einfacher und kostengünstiger Möglichkeiten, Energie und Kosten einzusparen. Kostenbeteiligung: zehn Euro.

Gebäude-Check
Für private Haus- oder Wohnungseigentümer und Vermieter. Überprüfung der energetischen Situation des Hauses oder der Wohnung: Strom- und Wärmeverbrauch, Heizungsanlage Gebäudehülle; Ermitteln von Sparpotenzialen. Kostenbeteiligung: 20 Euro.

Solarwärme-Check
Für Besitzer einer Solarthermie-Anlage. Überprüfung der optimalen Einstellung und Effizienz der Anlage vor Ort. Kostenbeteiligung: 40 Euro. Dauer: etwa zwei Stunden. Ergebnis: Kurzbericht und Empfehlungen.

Wer mehr zu den einzelnen Checks wissen will, wendet sich an die unabhängig beratende Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH. Fachleute informieren Sie dort zu energetischer Sanierung, den Fördergeldern und einfachen Möglichkeiten, Energie zu sparen. Die Erstberatung ist kostenlos.

co2online
co2online ist eine gemeinnützige und durch öffentliche Mittel geförderte unabhängige Beratungsgesellschaft. Ihr Ziel ist es, privaten Haushalten beim Energiesparen und beim Reduzieren ihrer CO2-Emissionen zu helfen. Sie hat diverse Online-Checks entwickelt, die jeder kostenfrei nutzen kann.

Energieberatung der Verbraucherzentrale – Die Verbraucherzentrale dürfte nahezu jedem bekannt sein. Sie ist eine neutrale, von der Bundesregierung geförderte Einrichtung, die die Interessen der Verbraucher schützt und verteidigt. Die von der Verbraucherzentrale angebotenen Energie-Checks führen geschulte Fachberater durch. Sie greifen deutlich tiefer als Online-Angebote und erfordern daher auch einen eigenen – gut angelegten – Kostenbeitrag. Einkommensschwache Haushalte können sich davon befreien lassen.

Weiterführende Links

Verbraucherzentrale:
Energieberatung der Verbraucherzentrale
Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
co2online:
http://www.co2online.de/

Zahl des Monats
38
Nur etwas mehr als ein Drittel aller Haushalte (38 Prozent) kennt seine Stromkosten genau. Zu diesem Ergebnis kam Ende 2015 eine Umfrage im Auftrag der dena (Deutsche Energieagentur). Dennoch waren 70 Prozent der Befragten sehr am Themenbereich „Stromsparen im Haushalt“ interessiert. 85 Prozent hielten die Ziele der Energiewende für richtig.
(Quelle: dena)

Beratung junges Paar

Viele Checks finden zu Hause statt. Gegen eine geringe Kostenbeteiligung gibt es nützliche Tipps und konkrete Sanierungsvorschläge, mit denen sich dauerhaft Energie sparen lässt.

Energiespartipp Juni 2017

Frosch mit Latzhose

Auch an morgen denken:
Gut beraten zum Wohlfühlhaus

Sie planen, Ihr Haus komplett energetisch zu modernisieren? Dann holen Sie sich in Ruhe kompetenten Rat. Denn für ein solches Vorhaben gibt es eine Menge Fördergelder, besonders bei einer „Generalüberholung“. Denken Sie auch an die Zukunft und beseitigen Sie überflüssige Barrieren. So werten Sie Ihr Haus kräftig auf. Die Energieagentur Landkreis Lörrach informiert Sie neutral und umfassend.

„‘Lohnt sich eine ganzheitliche Sanierung für uns überhaupt?‘ Viele Menschen, die zu uns in die Beratung kommen, fragen sich das“, erzählt Jan Münster, Leiter der Energieagentur Landkreis Lörrach. Seine Antwort ist: ja! Denn egal, ob die Heizungsanlage veraltet ist, eine Dach- oder Fassadendämmung ansteht oder die Fenster marode sind: Einzelaktionen sind im Verhältnis nicht so wirksam. Den maximalen Sanierungseffekt erzielt, wer alles mit einbezieht. Damit erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer auch langfristig den Wert ihres Hauses. Wie aber lässt sich das bewerkstelligen und wer berät wirklich unabhängig?

„Ein fundierter Start ist die kostenlose Erstberatung bei uns“, empfiehlt Münster. Weiter geht es am besten mit einem Sanierungsfahrplan. Der dient als sichere Orientierungshilfe und Grundlage für alle folgenden Schritte. Dafür bewertet eine Energieberaterin oder ein Energieberater bei einem Vor-Ort-Termin neutral den Ist-Zustand des Gebäudes. Es folgen Vorschläge, wie die Bestandteile des Vorhabens aussehen können. Welche Fördermöglichkeiten es gibt, erfahren Sie auch.

„Denken Sie bei Ihrer Planung auch an morgen“, rät der Agenturleiter außerdem. Sind die Handwerker einmal am Werk, lassen sich Umbauten für ein barrierefreies Zuhause gleich mit einplanen. So staubt es richtig – aber nur einmal.

Auch mit einbeziehen in die Planung müssen sanierende Hausbesitzer das baden-württembergische EWärmeG, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz. Es besagt, dass wer seine Heizungsanlage austauscht, danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen muss, wie beispielsweise Solaranlagen, Holzpellets oder Wärmepumpen. Um die Vorgabe zu erfüllen, gibt es zudem verschiedene Ersatzoptionen.

„Lassen Sie sich jetzt beraten und investieren Sie mit einem guten Gefühl in die Zukunft“, fasst Münster zusammen, „ein behagliches Wohngefühl, ein energie- und kostensparender Alltag und ein zeitgemäßes Zuhause sind der Lohn.“

Bei allen Fragen rund um die energetische Sanierung steht Ihnen Ihre unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach mit kompetentem Rat zur Seite. Das Team kennt auch die passenden Förderprogramme von Bund und Land.

Weiterführende Links:

Zukunft Altbau:
Ganzheitliche Sanierung

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg:
Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg
Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz
Erneuerbare Energien in Baden-Württemberg (Broschüre)

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:
Bringen Sie Ihre Haus in Bestform – Wegweiser für ein energieeffizientes Zuhause

Zahl des Monats

5.000.000

Seit dem Jahr 2000 haben rund fünf Millionen Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden in Deutschland energetisch saniert. 94 Prozent von Ihnen stehen voll hinter ihrem Entschluss.
(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Deutsche Energieagentur dena)

Energiespartipp Mai 2017

Ohne Flieder nach Mallorca?
Spaß und Klimaschutz im Gepäck

Ein klimafreundlicher Urlaub – ist das nicht umständlich und einschränkend? „Aber nein“, meint Jan Münster von der Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH. Denn neue Wege zu beschreiten, bedeutet meist eher Bereicherung als Verzicht. Beachten Pioniere dabei ein paar Empfehlungen, kann nur so wenig schiefgehen wie auf jeder anderen Reise auch.

Zu Hause Energie zu sparen, ist für viele Menschen inzwischen selbstverständlich. Die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach berät dazu regelmäßig. Doch wie geht das im Urlaub? „Alles lässt sich vielleicht nicht klimafreundlich organisieren“, sagt Agenturleiter Münster, „mindestens jedoch ein Teil der Reise“. Am besten, man fängt vorne an: Wohin soll es gehen? Wie komme ich dorthin? Welche Unterkunft passt und welche Verpflegung gibt es dort? Und schließlich: die Unternehmungen vor Ort. Ein paar Tipps, wie sich das klimafreundlich gestalten lässt, hat die Energieagentur Landkreis Lörrach zusammengestellt:

Das Ziel und die Anreise
Die am weitesten entfernt liegenden Ziele sind nicht unbedingt die schönsten. Vielleicht findet sich auch ein näheres – denn klimaverträglich sind eher kürzere Anreisestrecken. Viele Urlaubsorte lassen sich mit Bus, Bahn und/oder Schiff erreichen – im Extremfall auch die Insel Mallorca. Ihr Gepäck können Sie teilweise vorab aufgeben, so reisen Sie bequem. Oder Sie brechen einmal mit dem Fahrrad auf? Falls Sie doch einen Flug buchen, können Sie Ihr CO2-Konto mit einer Spende ausgleichen (siehe unten).

Unterkunft und Verpflegung
Achten Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft auf Stichworte wie „nachhaltig“ oder ähnliches. In puncto Verpflegung können Sie sich nach regionalen und biologischen Produkten erkundigen. Wenn Sie selbst einkaufen, suchen Sie vorab oder vor Ort nach Bioläden oder regionalen Erzeugern. Unter den Begriffen „Ökohotel“ oder „Biohotel“ finden Sie Unterkünfte, die verstärkt auf solche Kriterien achten.

Aufenthalt und Unternehmungen
Wählen Sie eine Region mit einem guten Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Manchmal gibt es Touristentickets für das ganze Gebiet. Für Ausflüge können Sie ergänzend Car-Sharing- oder Mietautos nutzen. Auch (Elektro-)Fahrräder gibt es vielerorts zum Ausleihen. Und manch schöner Weg beginnt direkt vor der Haustür.

„Wer klimafreundlich verreist, lässt den Spaß und die Erholung nicht zu Hause“, sagt Münster. Apropos zu Hause: Bei längerer Abwesenheit können Sie auch dort Energie sparen. Schalten Sie alle Geräte mit Standby-Betrieb ganz aus oder ziehen Sie den Stecker. Falls Sie den Kühlschrank leeren, trennen Sie ihn ebenfalls vom Netz (Achtung: Tür offen lassen, sonst kommt der Schimmel). Warmwasserbereiter und die Heizung stellen Sie auf „abwesend“.

Die Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH berät unabhängig und kompetent zu allen Themen rund um energetisches Sanieren und Stromsparen. Wenn Sie nach dem Urlaub eine neue Heizungsanlage planen oder Ihr Haus dämmen wollen, sind Sie hier richtig.

Wanderndes Paar vor Urlaubskulisse

CO2-Emissionen kompensieren

Einige Klimaschutzorganisationen investieren als Kompensation für besonders klimaschädliche Aktivitäten wie Flugreisen in klimafreundliche Projekte. Sie finanzieren sich über freiwillige Beiträge. Und das geht so: Flugpassagiere zahlen für Ihren Flug einen von den errechneten Emissionen abhängigen Klimaschutzbeitrag an einen solchen Dienstleister. Dieser wiederum investiert in erneuerbare Energien oder andere Klimaschutzprojekte und kompensiert damit indirekt die entstandenen Treibhausgase. Beispiel-Organisationen: atmosfair, myclimate, Klima-Kollekte

Weiterführende Links

Klimaschutzorganisationen mit CO2-Kompensation:

Fairkehr e. V.: Europa nachhaltig entdecken

Urlaub zu Hause: Broschüre „Gärten für die Zukunft“ von der DUH

Zahl des Monats

111,9

Die Zahl der von deutschen Flughäfen abreisenden Passagiere stieg im Jahr 2016 um 3,4 Prozent auf 111,9 Millionen. Das ist laut Statistischem Bundesamt ein neuer Rekordwert. Der Auslandsverkehr, auf den etwa vier Fünftel aller Passagiere entfiel, stieg 2016 um 3,6 Prozent auf 88,2 Millionen Passagiere. Der innerdeutsche Luftverkehr nahm mit plus 2,8 Prozent auf 23,7 Millionen Passagiere etwas schwächer zu.
(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Energiespartipp April 2017

Frosch mit Latzhose

Erneuerbare Energien sind die Zukunft
Jetzt in eine zeitmäßige Heizung investieren

„Der alte Kessel tut ja noch“ – allzu oft hören die Spezialisten der Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH diese Worte. „Nicht weit genug gedacht“ ist ihre Antwort. Denn betagte Heizungsanlagen verbrauchen enorme Mengen an Heizöl oder Erdgas und füttern damit das globale CO2-Konto. Wer mehr über eine Zukunft mit erneuerbarer Energie wissen will, ist bei der unabhängigen Energieagentur Landkreis Lörrach genau richtig.

Jeder, der in Baden-Württemberg seine Heizungsanlage austauscht, muss danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen. So schreibt es das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) vor. Erneuerbare Quellen sind Solarthermie, Holz, Biogas, Bioöl und Wärmepumpen. Die Regierung will damit niemanden ärgern, sondern erneuerbaren Energien den Weg bereiten und fossile Brennstoffe zugunsten des Klimaschutzes zurückdrängen. Denn die Heizung und die Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen im Land. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch lag in Baden-Württemberg 2014 bei rund 13 Prozent.

Gute Argumente für eine neue Heizung

Hand aufs Herz: Wie alt ist Ihre Heizungsanlage? Je mehr Lenze sie zählt, desto höher ist in der Regel ihr Verbrauch. Informieren Sie sich über klimafreundliche Alternativen. Neben Solarthermie, einer Wärmepumpe oder einer Holzzentralheizung kommen auch der Anschluss an ein Wärmenetz oder sogar ein kleines Blockheizkraftwerk in Frage. Welche der Möglichkeiten sich für Ihr Gebäude eignen, schätzt die Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH bei einer kostenlosen Erstberatung fachlich ein. Sie nennt Ihnen auch weitere Erfüllungsmöglichkeiten für das EWärmeG.

Wofür Sie sich auch entscheiden: Sie investieren mit einem guten Gefühl in die Zukunft und versichern sich gegen steigende Heizkosten. Übrigens: Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, dürfen nach der EnEV (Energieeinsparverordnung) nicht mehr betrieben werden.

Seit 2014 berät die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach kompetent und neutral zu allen Themen rund um energetisches Sanieren. Hier erhalten Sie auch Infos zu den relevanten Förderprogrammen von Bund und Land. Kontaktieren sie uns also gerne!

Energiespartipp März 2017

Energiespar-Frosch 3_2017

Alles spricht für Wärmedämmung:
Hoher Wohnkomfort – niedrige Heizkosten

„Zum Thema Wärmedämmung kursieren leider viele irreführende Argumente“, sagt Jan Münster, Leiter der Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH. Schade, denn nicht nur das behagliche Raumklima, ein deutlich geringerer Energieverbrauch und die Aufwertung des Gebäudes sprechen dafür. Es gibt auch beachtliche Fördergelder.

Viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer scheuen sich davor, die Hülle ihres Hauses auf den neuesten energetischen Stand zu bringen. „Wer jedoch die Fassade und das Dach dämmen lässt, wird es nicht bereuen“, ist Münster überzeugt. Bis zu 80 Prozent Heizenergie weniger können es später sein. Außerdem steigt der Behaglichkeitsfaktor immens, „denn Dächer, Wände und Kellerdecken mit warmer Oberflächentemperatur fühlen sich einfach besser an“, ergänzt der Fachmann. Nicht zuletzt steigt der Wert des Hauses, wenn es auf dem neuesten energetischen Stand ist.

Wer Dämmstoff hört, denkt meist an Polystyrol. Weniger bekannt, doch in der Dämmwirkung mindestens genauso effizient sind zahlreiche Naturdämmstoffe. Sie sind unproblematisch in der Bearbeitung und der Entsorgung, und vermindern zuverlässig Schimmel und Bauschäden – und sie wachsen nach. Beispiele sind Hanf, Zellulose, Seegras, Holz- oder Schafwolle. Weitere Dämmalternativen sind Mineralwolle, Mineralschaum, Schaumglas oder Blähton. Welcher Dämmstoff für Fassade, Dach oder oberste Geschossdecke sowie die Kellerdecke nach unten in Frage kommt, wird individuell entschieden. Übrigens bedeutet Wärmedämmung auch Schutz gegen Wärme von außen: Ein gut eingepacktes Haus hält im Sommer die Hitze besser ab.

„Wichtig ist, das Haus als Ganzes zu betrachten“, sagt Jan Münster. Denn Gebäude aus den 60ern, 70ern oder 80ern haben viele Schwachstellen. Nur ein von Fachleuten erstellter Sanierungsfahrplan, der neben der Gebäudehülle auch die Heizungsanlage, die Stromversorgung und die Fenster sowie ein Lüftungskonzept miteinbezieht, erfasst alle relevanten „Baustellen“.

Wer eine unabhängige, kompetente Beratungsquelle zum Thema energetische Sanierung sucht, wendet sich an die Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH. Auch zum Thema Fördergelder erhalten Sie hier alle Infos. Die Erstberatung ist sogar kostenlos.

Weiterführende Links

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.:
Marktübersicht: Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen
Baustoffe aus nachwachsenden Rostoffen

Zukunft Altbau:
Wärmedämmung: Fakten für Sie erklärt
Papierversion: https://www.zukunftaltbau.de/im-eigenheim/beratung/material/ – Wärmedämmung

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz:
• Wärmedämmung – spricht was dagegen?

Umweltbundesamt:
Hexabromcyclododecan (HBCD) Antworten auf häufig gestellte Fragen
Wärmedämmung Fragen und Antworten
• Presseinformation Entsorgung von HBCD-haltigen Abfällen

Zahl des Monats

80
Simulationen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigen, dass die Solarstrahlung den Wärmeverlust einer Südwand in den Wintermonaten um fünf bis zehn Prozent senken kann. Eine 16 Zentimeter starke Dämmung senkt den Wärmeverlust hingegen um mehr als 80 Prozent.
(Quelle: Zukunft Altbau)

Dämmung_März 2017

Wärmedämmung bringt’s: geringerer Energieverbrauch, mehr Behaglichkeit und beachtliche Fördergelder. Fragen Sie Ihre unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH

Ammenmärchen „Atmende Wand“

Dass Wände nicht mehr atmen, wenn sie gedämmt sind, ist ein Ammenmärchen aus grauer Vorzeit. Es beruht auf einem Irrtum: Der Chemiker und Hygieniker Max von Pettenkofer (1818-1901) stellte bei Luftmessungen in einem Raum fest, dass sich nach dem Abdichten sämtlicher Fugen die Luftwechselrate weniger als erwartet verminderte. Er erklärte sich dies durch einen deutlichen Luftaustausch durch die Ziegelwände hindurch. Pettenkofer hatte jedoch sehr wahrscheinlich vergessen, den Kamin des im Raum befindlichen Ofens abzudichten. Wie bereits damals ist es auch heute unerlässlich, mehrmals täglich mit Durchzug zu lüften, um Schimmel und schlechter Luft vorzubeugen. Die Wände selbst atmen nicht und müssen dies auch nicht tun.
Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Atmende_Wand

Flammschutzmittel in Dämmstoffen aus Polystyrol

Bis vor kurzem setzten Hersteller von Polystyrol-Dämmplatten das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) ein. Dessen Verwendung ist seit 2016 verboten, da es als Gefahrenstoff gilt, der in der Umwelt schwer abbaubar (= persistent) ist. Die inzwischen benutzten Ersatzstoffe erhalten ebenfalls das Halogen Brom. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sie nicht die umweltgefährdenden Eigenschaften von HBCD. Das Umweltbundesamt empfiehlt aktuell dennoch, halogenfreie Flammschutzmittel zu entwickeln.

Dämmstoffe aus Polystyrol, die HBCD enthalten, müssen bei Abbruch oder Sanierung so gesammelt werden, dass Sie danach gezielt verbrannt werden können. Die Verordnung über persistente organische Schadstoffe (POP) gibt vor, dass ein solcher Schadstoff zerstört werden muss. Die thermische Behandlung gewährleistet dies.

Energiespartipp Februar 2017

Heizung runter drehen_Frosch

Geringer Einsatz für hohen Nutzen:
Programmierbare Thermostate sparen bares Geld

Regelbare Heizkörperthermostate sind der Standard. Zusätzlich programmierbare Geräte schaffen mehr Komfort und regeln den Einsatz der Heizenergie zeitgenau. Effekt: geringere Heizkosten. „Ihre Anschaffung rentiert sich schnell“, sagt Jan Münster, Leiter der Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH.

Vielen stoßen die hohen Heizkosten bei der aktuell kalten Witterung bitter auf. Denn Energie kostet Geld. Wer zunächst ohne hohen Aufwand sparen will, dem empfiehlt die unabhängige Energieagentur Landkreis Lörrach eine relativ preisgünstige Anschaffung: programmierbare Heizkörperventile.
„Schon für unter 20 Euro gibt es brauchbare Modelle“, berichtet Münster. Sie passen in der Regel auf alle gängigen Thermostatventile und lassen sich unkompliziert montieren: Ein Ablassen des Heizungswassers oder ein Eingriff in das Heizungssystem sind dafür nicht notwendig.

Die Thermostate erlauben es, pro Wochentag individuell mehrere Heizzeiten und auch die Nachabsenkung einzustellen. Der Heizkörper wird also nur warm, wenn es notwendig ist – und das spart eine Menge Energie und damit Bares. Wer etwas Spielraum nach vorne gibt, auf den wartet schon eine behagliche Temperatur, wenn er nach Hause kommt. Auch längere Abwesenheitszeiten oder ein erweiterter Heizbedarf lassen sich jederzeit regeln. Die Bedienung ist einfach und erfordert keine Programmierkenntnisse.

„Weitere Kosten können durch die richtige Einstellung der Heizungsanlage eingespart werden“, erklärt Jan Münster. Hier lassen sich Heiz- und Absenkzeiten zentral vorgeben. Und bei Abwesenheit über ein langes Wochenende oder bei einem Urlaub ist der Sparbetrieb angesagt. Noch einen Schritt weiter gehen spezielle Apps: Wer morgens noch nicht weiß, wann er zurückkommt, kann darüber der Heizung seine Ankunftszeit von unterwegs melden – auch aus dem Urlaub. Das zuvor installierte System kommuniziert mit der App. Es lässt sich auch direkt vorab programmieren.

Am meisten Energie sparen Besitzerinnen und Besitzer betagter Heizungsanlagen allerdings, wenn Sie ihren Oldtimer durch ein hocheffizientes neues Gerät ersetzen. Dafür gibt es Fördermittel vom Bund und vom Land. Die fallen noch höher aus, wenn erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Anteilig schreibt das baden-württembergische EWärmeG (Erneuerbare-Wärme-Gesetz) dies bei einem Heizungstausch vor.

Lassen Sie sich kompetent und neutral von Ihrer Energieagentur Landkreis Lörrach GmbH beraten. Deren Fachleute informieren Sie umfassend über alle Schritte einer energetischen Sanierung und kennen die richtigen Fördertöpfe. Die Erstberatung ist kostenlos.

programmierbares Heizkörperventil

Mit programmierbaren Thermostatventilen lassen sich verschiedene Heizzeiten und die Temperatur genau einstellen. Das spart Energie und Kosten.

Weiterführende Links

Thermostate richtig einstellen und bedienen:
Die häufigsten Fragen und die 12 besten Tipps von co2online

Wer’s genauer wissen will:
Studie des Öko-Instituts zu programmierbaren Heizkörperthermostaten

Das baden-württembergische EWärmeG (Erneuerbare-Wärme-Gesetz)

Energiespartipp Januar 2017

Stecker ziehen, runterdrehen, ausschalten und sparen:
Sieben Tipps für weniger Energieverbrauch
Geben Sie heimlichen Energiefressern 2017 keine Chance mehr

Die meisten guten Vorsätze fürs neue Jahr verpuffen unbemerkt. Geht es dabei ums Energiesparen, vergeudet man mit dem Nichtstun eine Menge Geld und schadet obendrein dem Klima. Die Energieagentur Landkreis Lörrach hat sieben schlaue Tipps aufgelistet, die Ihnen beim Sparen von Strom und Heizenergie helfen. Und sie kennt passende Fördermittel.

1 Spielregeln für die Heizung
Mit den Thermostatventilen an Ihren Heizkörpern können Sie punktgenau die richtige Temperatur einstellen. Ein Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie. Noch komfortabler sind programmierbare Modelle. Sie kosten weniger als Sie denken und amortisieren sich schnell. Stellen Sie Ihre Heizungsanlage außerdem nach Ihren An- und Abwesenheitszeiten auf Tages- oder Nachtbetrieb.

2 Allzeit bereit? Standby ist out
Rund 100 Euro verbrauchen im Jahr zusammengezählt alle Geräte eines Haushalts, die im Standby-Betrieb laufen, darunter Rechner, Fernseher und Küchengeräte. Schalten Sie richtig ab: Schalter drücken, Stecker ziehen oder eine abschaltbare Steckdosenleiste anschließen.

3 Gute Luft macht gute Laune
Richtiges Lüften zahlt sich aus. Am effizientesten ist das Stoßlüften: Öffnen Sie mehrmals täglich alle Fenster und Türen für mehrere Minuten mit Durchzug. Das vermeidet zusätzlich Schimmelbildung – denn auch die Feuchtigkeit verzieht sich. Drehen Sie während des Lüftens die Heizkörper auf Frostschutz (Stellung „*“), das spart Energie.

4 Versteckte Stromfresser entlarven
Sie kennen alle wichtigen Stromquellen in Ihrem Haushalt? Wie alt ist Ihr Kühlschrank, wann wurde Ihre Heizungspumpe eingebaut und wie viele Jahre hat die Waschmaschine auf dem Buckel? Achten Sie beim Neukauf von Geräten auf deren Energieeffizienzlabel oder fragen Sie nach dem Energieverbrauch.

5 Warme Wand macht warme Hand
Schlecht gedämmte Wände lassen zu viel Wärme durch. Die Folge: Heizenergie verschwindet schnell nach draußen, der Raum fühlt sich unbehaglich kalt an. An den Außenwänden kann sich Schwitzwasser niederschlagen und Schimmel entstehen. Mit einer Fassadendämmung erhöhen Sie den Behaglichkeitsfaktor in Ihrem Zuhause und sparen auf lange Sicht viel Energie. Dafür gibt es auch Fördermittel.

6 Licht an und Kopf einschalten
Wer die richtigen Leuchtmittel wählt, kann eine Menge Strom sparen. LEDs benötigen nur einen Bruchteil der Energie alter Glühbirnen. Es gibt sie in allen Lichtfarben und Formen. Achten Sie auf eine lange Lebensdauer und gute Qualität: LEDs können mehr als 25.000 Stunden leuchten. Sie sind deshalb immer häufiger fest in Leuchten eingebaut.

7 Betagte Öfen aufs Altenteil
Heizungsanlagen mit veralteter Technologie sind Strom- und Brennstoffschlucker. Für eine moderne Anlage gibt es Fördergeld – und Sie sparen nachher rund 20 bis 30 Prozent Heizkosten ein. Heizen Sie nächsten Winter ganz neu, am besten mit erneuerbarer Energie. Ihre Energieagentur berät Sie kompetent, auch zu den Anforderungen des in Baden-Württemberg geltenden EWärmeG (Erneuerbare-Wärme-Gesetz).

Zu allen genannten Themen erfahren Sie Genaueres von den Fachleuten der Energieagentur Landkreis Lörrach. Geht es um energetische Sanierung, lernen Sie hier auch die passenden Fördermittel kennen. Lassen Sie sich jetzt kostenlos beraten.

Weiterführende Links

Strom- und Heizkosten sparen mit co2online
Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württembergs (EWärmeG)
Broschüre Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2016/2017

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